Teamsupervision - Kommunikation, Dynamik und Zusammenarbeit optimieren

In der heutigen Gesellschaft gewinnen Teams immer mehr an Bedeutung. Gerade große Konzerne oder Institutionen geben wichtige Projekte inzwischen häufig in die Hand von ausgewählten, hoch motivierten Arbeitsgemeinschaften. Dies liegt hauptsächlich an der größer werdenden Komplexität der zu bewältigenden Aufgabenstellungen. Die Unternehmen möchten von der Teamdynamik sowie den daraus resultierenden hohen Arbeitsleistungen der Gruppe profitieren. Gerade diese Teamdynamik ist es aber, die von Zeit zu Zeit eine Krisenintervention durch eine Teamsupervision notwendig macht.

Einzelsupervision

Gruppensupervision

Supervison

Die Gruppe und ihre Dynamik

Eine Arbeitsgruppe hat normalerweise die Aufgabe, durch effektive Zusammenarbeit ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Jedes Mitglied kennt seine Aufgabe und soll durch seine Leistung zum Erfolg beitragen. Im Idealfall arbeitet ein Team auf Augenhöhe zusammen, es gibt keine Hierarchie und jede Entscheidung wird gemeinsam getroffen. Durch diese Struktur wird gewährleistet, dass sämtliche Ergebnisse, seien sie positiv oder negativ, nicht von Einzelnen, sondern von allen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft verantwortet werden. Allerdings besteht jedes Team aus Menschen mit je eigenen Biografien, Erfahrungen, Wünschen und Ansprüchen. Dadurch kommt es ganz automatisch zu Spannungen. In dieser Situation setzt Teamsupervision an und versucht durch bestimmte Fragestellungen, das Team aus der Spannung hinaus- und wieder zusammenzuführen.

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Als was sich Teamsupervision versteht?

Der Arbeitsalltag einer Gruppe und ihrer Mitglieder wird durch verschiedene Aspekte beeinflusst und geprägt. Solche Aspekte sind unter anderem die Arbeit bei einem einzigen Arbeitgeber, die berufliche Rolle jedes Mitglieds sowie seine persönliche Einstellung, Meinung und Haltung. Teamsupervision möchte also ein Beratungsangebot in einem gemeinsamen Kontext sein. Dieser kann im Berufsalltag ebenso liegen, wie im sportlichen Bereich. Sie will als eine intensive Begleitung von Teams während ihres Entwicklungsprozesses verstanden werden. Sie kann sich mit folgenden Themen befassen:

  • Organisationsentwicklung fördern
  • Teambildung vorantreiben
  • Teamarbeit optimieren
  • Fehlerkultur aufarbeiten
  • Wertschätzungskultur entwickeln
  • Aufgaben reflektieren

 Kommt es also innerhalb eines Arbeitsteams zu Spannungen, die sich im Arbeitsalltag nicht lösen lassen, hilft die Supervision in der Gruppe. Dort können Fragen wie die nach den emotionalen Befindlichkeiten der einzelnen Teammitglieder, nach der je eigenen Stellung im Kollektiv oder nach den persönlichen Möglichkeiten hilfreich sein, erste Spannungen aufzulösen.

Worum es in der Teamsupervision geht?

Es geht der Teamsupervision also um das Wahrnehmen und Verstehen von bewussten, offenen und aussprechbaren Fakten in den Bereichen Kommunikation, Teamentwicklung, Zusammenarbeit, Teamdynamik sowie Gruppenphänomene innerhalb der zusammen arbeitenden Personen. Aber auch die handlungsleitenden, unbewussten Aspekte des Teamprozesses sollen thematisiert werden, da gerade sie in Krisen und bei Spannungen auf das Team Einfluss nehmen und sein Handeln bestimmen. Dies behindert meist die Effizienz der Teamarbeit, die Zufriedenheit der einzelnen Mitglieder und kann so das Erreichen eines Zieles und die Erfüllung von Arbeitsaufträgen unmöglich machen. Im Grunde will sie die Arbeitsgemeinschaft bezüglich seiner gemeinsamen Arbeit wieder leistungsfähig machen, indem sowohl offensichtliche als auch unbewusste Gegebenheiten zwischen den jeweiligen Teammitgliedern aufdeckt und dadurch eine Kommunikation darüber ermöglicht wird. Den Rahmen für diese wichtigen Prozesse eines Kollektivs müssen Respekt und Wohlwollen bilden, da nur in einer solchen Atmosphäre über mitunter heikle Themen gesprochen werden kann. Diese Herangehensweise nennt man psychoanalytische Supervision.

Gruppensupervision

Wie funktioniert Teamsupervision?

Auf den Bereich der Arbeit bezogen, soll Supervision ja in erster Linie dazu dienen, berufliches Handeln und damit verbundene Vorgehensweisen zu analysieren, sie zu überdenken und sie bei Bedarf neu zu ordnen. Supervision beziehungsweise Teamsupervision soll also als Katalysator und Instrument dienen, um bestimmte Prozesse zu starten und ein Team dadurch voranzubringen. Problemlösungen oder Ziele zeigt sie während der Sitzungen nicht auf, sondern möchte in die Lage versetzen, selbst Lösungen zu entdecken oder neue Ziele zu formulieren. Der Supervisor agiert lediglich als Moderator und stellt dem Team lediglich das zur Verfügung, was er wahrgenommen und beobachtet hat. Dadurch ermöglicht er einen Prozess der Veränderungen. Bisher unbewusste, verborgene Anteile können so gemeinsam erkannt werden, was wiederum ihre Bearbeitung möglich macht. In der Folge können nachhaltige Lösungen für Probleme und Konflikte entwickelt werden. Ursache dafür ist die Tatsache, dass Problembereiche nicht nur oberflächlich aufgearbeitet werden. Auch ihre unterbewusst wirksamen Ursachen erfahren Berücksichtigung. Grundsätzlich kann eine Teamsupervision von einem internen Supervisor durchgeführt werden. Dies hat den Vorteil, dass er die anwesende Gemeinschaft sowie die Aufgabenstellungen bereits kennt. Ein Nachteil kann aber darin liegen, dass die Teilnehmenden den Supervisor vielleicht gut kennen und aus diesem Grund in den Sitzungen gehemmt sind und sich zu sehr zurückhalten. Dies wäre sehr hinderlich für die erhofften Prozesse in der Gruppe. Deshalb wünschen sich viele Teams einen externen Supervisor. Er kann in seiner Rolle als Moderator vollkommen unbelastet in die Gruppe gehen und ist nicht durch Wissen vorbelastet. Zudem öffnen sich die Teilnehmenden häufig sehr viel stärker, wenn ihnen jemand gegenübersitzt, der nicht in die Strukturen des Unternehmens eingebunden ist. Diese Unabhängigkeit erleichtert dem Supervisor zudem seine Rolle als neutraler Beobachter. Wie häufig eine Arbeitsgruppe die Dienste eines Supervisors in Anspruch nimmt, hängt vor allem von den jeweiligen Personen, von der Komplexität der stattfindenden Gruppenprozesse sowie der Intensität der Problemstellungen ab. Manchem Team ist mit einer einzigen Sitzung bereits geholfen, bei anderen sind mehrere oder sogar regelmäßige Treffen notwendig, um Konflikte nachhaltig zu lösen und wieder ein effektives Arbeiten in der Gemeinschaft zu ermöglichen.

Wofür Supervision im Team nicht geeignet ist?

Da sich diese Form auf Aspekte der Teamentwicklung, Teamdynamik, Gruppenphänomene und Kommunikation innerhalb eines Teams konzentriert, ist sie nicht geeignet, um Themenstellungen und Fragen zu bearbeiten, die über ein Team hinausgehen. Sämtliche Problemstellungen, die ihre Ursachen beispielsweise auf einer höheren Hierarchiestufe im Unternehmen haben oder auch in einer anderen Abteilung, können durch eine Teamsupervision nicht gelöst werden. In diesem Fall wäre eine Gruppensupervision sinnvoller, in der Personen aus verschiedenen Hierarchie-Ebenen zusammenkommen und miteinander an Problemlösungen arbeiten können. Ebenfalls von Nachteil ist es, wenn ein Teammitglied oder gar mehrere Mitglieder nicht anwesend sind. Auch der Teamleiter sollte bei den Sitzungen stets anwesend sein. Jedes Mitglied muss Gelegenheit haben, sich aktiv zu beteiligen, Kritik zu äußern und zu nehmen sowie an Lösungen mitzuarbeiten. Ansonsten würde das Ideal der hierarchiefrei agierenden Gruppe ad absurdum geführt. Getroffene Entscheidungen könnten nicht mehr von jedem Einzelnen mitgetragen werden, was gerade bei Veränderungs- oder Entwicklungsprozessen von Teams existenziell notwendig ist.

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