Organisationssupervision: Strategien und effektiven Veränderungen

In Organisationen kann es an verschiedenen Stellen stets ähnliche Probleme geben. Dies kann sich beispielsweise in den Arbeitsergebnissen und Zahlen konkret äußern oder auch schlechter fassbar mit einer gespannten Arbeitsatmosphäre äußern. In einigen Fällen lässt sich die Ursache schnell benennen, aber eben nicht so einfach ohne externe Hilfe in der Organisation beheben. In anderen Fällen ist es mit dem internen Blick bereits schwer das Problem und seine Ursache konkret zu fassen. In beiden Fällen hilft eine externe Kraft mit ihrem Blick und ihren methodischen Werkzeugen die Probleme klar zu benennen und im Anschluss durch Strategien und effektiven Veränderungen zu beheben. Aber was geschieht durch die externe Kraft? Was verbirgt sich hinter Begriffen wie Supervision, Organisationssupervision oder auch Prozessberatung konkret?

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Supervison

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Beteiligungsstrategien entwickeln

Es geht bei vielen Supervisionen im Kern darum, in einem gesamten Team die Motivation zu wecken. Gerade in großen Team und komplexen Unternehmen ist es für den Einzelnen schwer, die eigene Wichtigkeit konkret zu erfahren. Man zieht sich zurück auf einen Dienst-nach-Vorschrift. In einer Supervision sollte diese Mentalität und die Gründe dafür direkt aufgedeckt und beseitigt werden. Dies kann nur durch eine Einbindung in die Prozesse und eine Transparenz im Verlauf der Veränderungen geschehen. Die Akteure aller Hierarchieebenen müssen konkret eingebunden werden. Beteiligungsstrategien sind für alle Managementsysteme essenziell. Ohne die entsprechende Motivation aller Angestellten kann nicht die volle Leistung gebracht werden. Bei vielen älteren Managementsystemen wurden die sogenannten soften Faktoren übersehen. Aber gerade diese sind für den Erfolg verantwortlich und dürfen keineswegs außer Acht gelassen werden. In einem angenehmen Umfeld und mit dem Bewusstsein, dass man gesehen wird, bringt sich jeder Mensch besser ein. Motivation und Beteiligungsstrategien funktionieren stets nur mit der passenden Unternehmenskultur. Diese sollte aus diesem Grund auch Teil einer umfassenden Supervision sein und bedarf in einigen Fällen der Anpassung oder auch Konkretisierung.

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Prozessberatung als Teil der Organisationsupervision

In vielen Supervisionen, die von Unternehmen initiiert werden, geht es um konkrete Prozesse. Manches Mal laufen diese in einem bestimmten Team oder einer Abteilung nicht so ideal, wie es sich die Geschäftsführung wünschen würde. Ein anderes Mal fordert eine Veränderung auf dem Markt, dass gewisse Arbeitsprozesse angepasst werden. In jedem dieser Fälle spielt die konkrete Prozessberatung bei der Supervision eine entscheidende Rolle. Hierbei geht es darum, zunächst einen Überblick über den aktuellen Stand des Prozesses zu erhalten. Diese Übersicht sollte so kleinschrittig wie möglich sein und von den verschiedenen Akteuren gleichwertig geschildert werden. Experte sind dabei stets die Akteure und der Supervisor hält sich als Beobachter und Zuhörer im Hintergrund. Es geht bei der Prozessberatung niemals darum, eine Lösung vorzufertigen, sondern sie gemeinsam im Verlauf der Beratung zu entwickeln. Dies hat sich als sinnvoll erwiesen, weil gerade auch durch diesen gemeinsamen Prozess bei allen Beteiligten ein ganz anderes Bewusstsein für die Gemeinschaft entsteht. Eine gemeinsam entwickelte Lösung wird am Ende deutlich besser von allen Beteiligten angenommen als eine, die einem Team von externen Kräften vorgelegt wird. Dies ist auch einer der Gründe, warum sich die Investition in die Zeit einer Supervision stets lohnt.

Supervision ist eine Beratungsmethode

Eine Supervision ist eine Beratungsmethode durchgeführt von einer ausgebildeten Supervisorin/ Supervisor. Die Supervision eignet sich bei speziellen Herausforderungen oder Problemen im beruflichen Umfeld sowohl für Einzelpersonen, einzelne Teams oder gesamte Organisationen. Bei einer Supervision wendet sich der Blick quasi nach innen auf die inneren Strukturen. Gegebene Strukturen werden reflektiert. Es darf hierbei zunächst nicht um Tempo und Leistung gehen, sondern um einen Erkenntnisgewinn. Für diesen muss man aus den üblichen Denkmustern und Verhaltensweisen hinausgehen - für eigentlich jeden Menschen erst einmal eine ziemliche Überwindung und Herausforderung. Bei einer Supervision geht es darum, für Unbewusstes Worte zu finden, Dinge aufzudecken, die sich vielleicht eingeschlichen haben, und Abläufe und Strukturen noch einmal zu hinterfragen. Supervision erlaubt und fordert Denkfreiräume. Es ist eine wichtige Form der Selbstsorge. Die Supervisandin beziehungsweise der Supervisand verschafft sich durch diese Freiräume Antworten und erhält neue Handlungsspielräume. Es geht dabei immer um eine konstruktive Auseinandersetzung mit Gegebenheiten.

Was bedeutet dies nun konkret? Bei einer professionellen Supervision wird zunächst gemeinsam festgelegt, worum es gehen soll. In einigen Fällen ist dies lediglich eine Frage oder ein Problem, mit dem man sich auseinandersetzen möchte. In anderen Fällen kann auch ein klares Ziel zu Beginn festgelegt werden. Im Prozess der Supervision wird auf diese Prämissen zurückgegriffen und möglicherweise auch noch einmal in gewisser Weise ‚nachgestellt‘. Manches Mal tritt durch den veränderten Blick im Verlauf noch einmal ein neues Themengebiet auf oder auch neue Akteure. Dies kann ein Nachjustieren nötig werden lassen. Am Ende einer erfolgreichen Supervision sollte ein konstruktiver Umgang mit einem Konflikt gefunden und im Idealfall dieser gelöst worden sein. Die nötigen Veränderungsprozesse werden angestoßen und Methoden bereitgestellt, um diese Veränderungen dauerhaft zu integrieren. Weiterhin kann eine Supervision dauerhaft dazu führen, dass die Bewältigung neuer Konflikte konstruktiver geschieht, weil die eingeführte Methodik unterstützend wirkt.

Was kann die Organisationsupervision?

Sie bietet eine Unterstützung bei der Reflexion von Gegebenheiten. Sie hilft bei konkreten Entscheidungsprozessen. Sie klärt und gestaltet Funktionen und Rollen. Sie kann ebenfalls konkrete Aufgabenverteilungen oder Aufträge klären und gestalten. Sie bietet Lösungen für herausfordernde Neuerungen. Sie ist eine ideale Burnout- und Mobbing-Prophylaxe.

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